Martin B. Stanzeleit (Jahrgang 1971) war nach seinem mit Auszeichnung abgeschlossenen Musikstudium an der Essener Folkwang-Hochschule zunächst drei Jahre lang an der Königlichen Oper Kopenhagen tätig. Dann zog es ihn in die Ferne - seit Mitte 1998 in Hiroshima wohnhaft, wirkt er nun als Solocellist im Hiroshima Symphony Orchestra (als einziger Ausländer!) sowie als Dozent an der Musikhochschule Hiroshima. Seine Arbeit bietet ihm Tag für Tag die Gelegenheit, neue Erfahrungen zu sammeln und seinen Wissensstand über Japan zu aktualisieren.

Martin B. Stanzeleit wirkte an mehreren Dokumentationen des Home-Television Japan sowie in verschiedenen Radiosendungen bei Hiroshima FM mit. Seine Konzerte und Interviews wurden im Fernsehsender RCC sowie durch das staatliche Fernsehen NHK landesweit übertragen.

Darüber hinaus organisiert er in Zusammenarbeit mit dem Kulturamt der Stadt Hiroshima eine eigene Konzertserie, in der auch Lesungen abgehalten werden.

Am 6. bzw. 9. August 2005 trat er bei der vom NHK organisierten Heiwa Junrei ("Friedenswallfahrt") in Hiroshima und Nagasaki auf. Beide Veranstaltungen wurden sowohl landesweit wie auch im Ausland übertragen.

Ab April 2007 ist Martin B. Stanzeleit im Deutschprogramm des staatlichen japanischen Fernsehens NHK aktiv. In dem Begleitbuch "Doitsugo Koza" erscheint jeden Monat ein Essay sowohl auf Deutsch wie auf Japanisch.

Martin B. Stanzeleit ist mit einer Japanerin verheiratet und hat zwei Kinder.